Zentralröntgeninstitut

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Herzlich Willkommen!

Die Radiologie deckt alle Spezialgebiete der medizinischen Bilddiagnostik ab. Insgesamt etwa 100.000 Leistungen pro Jahr werden rund um die Uhr erbracht. Wir legen auf einen menschlichen Umgang ebenso viel Wert wie auf fachliche Kompetenz und arbeiten mit den Abteilungen im Haus wie auch mit externen Zuweisern/-innen eng zusammen.


Konventionelle Röntgenaufnahmen und Durchleuchtungen bietet das ZRI in digitaler Aufnahmetechnik an. Die Mammadiagnostik – von der Vorsorge bis zur Biopsie – bildet im Rahmen des zertifizierten Brustgesundheitszentrums einen Schwerpunkt des Instituts. Ultraschalluntersuchungen werden auf high-end Geräten durchgeführt und beinhalten auch kontrastverstärkte Sonografien sowie dopplersonografische Gefäßbeurteilungen.


Mittels Computertomografie (CT) können binnen weniger Sekunden Schnittbilder sämtlicher Körperregionen angefertigt werden, bei Bedarf auch nach Kontrastmittelgabe in die Vene. CT-Bilder sind aus der Akutdiagnostik nicht mehr wegzudenken – vom Schwerverletzten bis zur Lungenembolie. Aber auch Verlaufskontrollen in der Onkologie, die virtuelle Endoskopie des Dickdarms und hochauflösende Aufnahmen des Herzens sowie seiner Kranzgefäße gehören bereits zur Routine. Ohne Röntgenstrahlung kommt die Magnetresonanztomografie (MRT) aus und liefert dabei Schnittbilder mit hohem Weichteilkontrast. Davon profitieren wir insbesondere bei der Abklärung von Erkrankungen des Gehirns und von Gelenksverletzungen. Die diagnostische Neuroradiologie stellt eine schwerpunktmäßige Kompetenz des ZRI dar. Besondere Erwähnung verdienen Spezialuntersuchungen wie die fetale MRT in der Pränataldiagnostik, die Herz-MRT unter medikamentösem Stress, die detaillierte Darstellung von Gefäßstrukturen und die MR-Bildgebung mit leberspezifischem Kontrastmittel.

Kernstück der invasiven Diagnostik ist eine hochmoderne Angiografie-Anlage, deren Einsatzgebiet weit über die Darstellung des Gefäßsystems reicht. Als eines von zwei Zentren in Kärnten für die interventionelle Radiologie bietet das ZRI eine breite Palette an minimalinvasiven Eingriffen unter Bildkontrolle an. Das kommt vor allem Patienten/-innen mit Durchblutungsstörungen zugute. Darüber hinaus werden in enger Kooperation mit den klinischen Partnerabteilungen lebensgefährliche Blutungen behandelt, Ableitungen bei Gallenstau gelegt und Aortenprothesen implantiert. Dank Computernavigation können nicht nur Schmerztherapien und Gewebeentnahmen immer sicherer durchgeführt werden. Auch gezielte Tumortherapien sind neuerdings mit noch größerer Präzision möglich. Dazu gehören neben der Chemoembolisation, bei der Medikamente über das Gefäßsystem direkt in den Tumor verabreicht werden, auch die Mikrowellen- und die Radiofrequenzablation (Verkochung z.B. von Lebertumoren).
Viele Eingriffe können in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Bei komplexeren Eingriffen steht uns die Möglichkeit einer Narkose ebenso zur Verfügung wie für aufwändige Untersuchungen bei intensivpflichtigen, unruhigen oder sehr jungen Patienten/-innen, zu denen am LKH Villach auch extrem Frühgeborene gehören. Strahlenschutz, Qualitätskontrolle und Weiterbildung nehmen am ZRI einen hohen Stellenwert ein. Die Radiologie beteiligt sich regelmäßig an interdisziplinären Besprechungen im Haus, versorgt die Gailtal-Klinik teleradiologisch mit und leistet einen wesentlichen Beitrag in der Videokonferenz des Tumorboards.

 

 

Vorstand: Dr. Thomas Kau
Erster Oberarzt: Dr. Markus Lechner
Ltd. RT: Gottfried Brunner und Bettina Krainer

Chefsekretariat:
Karin Cenin
T: +43 4242 208-62352
F: +43 4242 208-62243
E: karin.cenin(at)kabeg.at

Informationen und Anfragen
T: +43 4242 208-62378
F: +43 4242 208-62528
E: zri(at)lkh-vil.or.at