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Brustgesundheitszentrum Villach

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Medikamentöse Therapie

Chemotherapie

Im Brustzentrum Villach wird die Chemotherapie in den meisten Fällen ambulant durchgeführt. Unsere speziell geschulten Pflegekräfte und Ärzte sind für die Begleitung der Patientinnen während der Therapie und auch für ihre Angehörigen ein ständiger Ansprechpartner.

Adjuvante Chemotherapie

Am häufigsten wird eine adjuvante Chemotherapie im Sinne einer Polychemotherapie durchgeführt. Das bedeutet, es werden mehrere verschiedene Substanzen verwendet. Chemotherapien haben einen sehr hohen Stellenwert in der Therapie der Brustkrebserkrankung. Jede Patientin wird diesbezüglich individuell beraten und es wird abhängig von den Risikofaktoren der Patientin und den Tumoreigenschaften unter anderem auch die Chemotherapie festgelegt. Diese ist immer nur ein Teil des gesamten Behandlungsplanes.

Neoadjuvante Chemotherapie

Manchmal ist es notwenig, vor der operativen Therapie eine sogenannte neoadjuvante Chemotherapie durchzuführen ( zu großer und/oder entzündlicher Tumor). Ein großer Vorteil dieses Verfahrens ist die Möglichkeit zu sehen, wie die Behandlung anspricht, also wie sich ein Tumor unter der Therapie verändert.

Palliative Chemotherapie

Bei den Patientinnen, bei denen bereits Metastasen nachgewiesen wurden, kann eine Chemotherapie durchaus sinnvoll sein, weil sich die Symptome der Tumorerkrankung, z. B. Schmerzen, Luftnot oder Hauterscheinungen, sehr gut behandeln lassen.

Antihormontherapie

Die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen können das Wachstum von Tumoren fördern. Wenn das Tumorgewebe spezielle Bindungsstellen (Rezeptoren) für Hormone aufweist, dann kann eine Therapie mit sogenannten Antihormonen oder Substanzen, welche die Produktion von Hormonen unterdrücken, durchgeführt werden. Diese Therapie wird normalerweise fünf Jahre lang durchgeführt. Wiederum erfolgt ein individuelles Therapieschema, angepasst an die Patientin. Meistens wird diese Therapie in Form von Tabletten oder auch in Form einer Injektion einmal pro Monat durchgeführt.

Antikörpertherapie

Die dritte Säule der medikamentösen Therapie einer Brustkrebserkrankung stellt die Antikörpertherapie dar. Wird das sogenannte HER2-Protein an der Oberfläche von Brustkrebszellen nachgewiesen, kann man die Wachstumsförderungssignale dieses Proteins durch Behandlung mit Herceptin aufheben. In der Regel wird diese Behandlung mit einer Chemotherapie kombiniert.

Biologische Modulatoren werden ebenfalls im fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung gegeben, so dass jegliche standardisierte medikamentöse Therapie in unserem Haus möglich ist.