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Krankenhaussozialarbeit orientiert sich an der konkreten Lebenswelt der Patienten und versucht, soziale Benachteiligungen zu minimieren, um eine verbesserte Integration in das soziale Umfeld zu gewährleisten. Sozialarbeit richtet den Blick sowohl auf die Tatsache, dass Krankheit auch durch soziale Faktoren mit bedingt wird als auch auf den Umstand, dass eine bestehende Erkrankung zumeist negative soziale Folgewirkungen nach sich zieht. Erkrankung, persönliche Lebenskrisen, familiäre Probleme, Gesetzeskonflikte, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz bzw. Erwerbslosigkeit sowie Schulden und materielle Notsituationen und ein damit einhergehendes erhöhtes Armutsrisik kennzeichnen die oftmals prekären Lebenslagen von Patienten.

Sozialarbeit hat den Anspruch, Patienten durch Beratung und praktische Interventionen bei der Bewältigung ihres Alltags zu unterstützen. Im Rahmen der Beratungstätigkeit wird versucht, Einsichten in den individuellen Zusammenhang zwischen Erkrankung und sozialen Problemlagen zu vermitteln und neue Reaktionsmöglichkeiten und Aktivierungsprozesse zu initiieren. Die Miteinbeziehung von Angehörigen ist häufig hilfreich. Der Erfahrungsaustausch und die Kooperation mit extramuralen Einrichtungen gehört ebenfalls zum Arbeitsauftrag der Krankenhaussozialarbeit.

Die Sozialarbeit im Krankenhaus setzt sich aus folgenden wesentlichen Bestandteilen zusammen: den persönlichen Einzelfällen (Case-Work) und der individuellen Ressourcenerschließung.




 

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