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Die Kapelle

Kapelle LKH-Villach

So ein sakraler Raum" will Hoke begriffen wissen, "ist wie ein Körper, in den man nicht einfach irgend etwas hineinstellen kann. Es muss passen, sonst macht man ihn kaputt." Und wie es passt. Aus der verbauten, desolaten Kapelle - es ist ein sehr bescheidener, spätklassizistischer Bau mit Plagiaten des Spätbarocks - wurde ein Gotteshaus mit aller Vornehmheit, Askese, Ruhe und Kontemplation, so wie eine alte Kirche. Stahl, Email, Holz und gebrannter Lehm dienten als Arbeitsmaterialien, die beispielhaft durchdacht, als Zeichen von Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit eingesetzt wurden. Dort, wo sich das Ritual abspielt, wurde Metall eingesetzt. Dauerhafte, für die Ewigkeit gedachte Dinge wie Altar, Ambo und Kultgegenstände sind in Stahl bzw. Gold, Silber und Bronze gehalten. Aus weichen Materialien (Holz, Ziegel), die der menschliche Körper angenehm empfindet, sind Boden und Bänke gefertigt. Ing. Paul Weritz hat die neue Holzdecke in ein unwahrscheinliches Blau mit Rottönen getaucht, das je nach Lichteinfall die Nuancen variiert.

Kapelle LKH-Villach

Der Ort der Begegnung: Die Kapelle im LKH Villach. Protagonisten: Der Künstler Giselbert Hoke, der Pfarrer Mag. Marian Schuster und der Techniker Ing. Paul Weritz. Am Anfang stand ... falsch, "am Anfang war die Begegnung mit Hoke", stellen der Pfarrer und der Techniker gleich zu Beginn des Gespräches klar und der Künstler, in einer Bank hockend: "Es hat sich alles ergeben (können)"

Kapelle LKH-Villach

Herzstück der Kapelle, die wie eine kleine Burg Gottes den Riesenfassaden anderer, sie umgebender LKH-Gebäude selbstbewusst trotzt, ist der dreiflügelige Altar mit 36 Kupferemailtafeln. Bildliche Darstellungen (Tauf- und Kreuzestheologie), hebräische und griechische Schriftzüge, Bibeltexte in slowenischer und deutscher Sprache - jedes Element birgt unendlich großen Symbolgehalt.

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Den geschichtlichen Hintergrund
Innere Gestaltung der Kapelle
Renovierung