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Geschichtlicher Hintergrund

Der am 8. Juni 1899 verstorbene Villacher Bezirksoberarzt Dr. Bartholomäus Dreschnig setzte in seinem Testament ein Legat aus, das für den Bau einer Krankenhauskapelle im Hofraum des Kranken- und Siechenhauses Villach bestimmt war. Aus den Akten im Pfarrarchiv St. Nikolai geht hervor, dass der Bau 1913/14 ausgeführt wurde, die Inneneinrichtung aber erst 1920 angeschafft werden konnte. Der Grund für die lange Verzögerung des Kapellenbaues dürfte darin gelegen sein, dass die Planung die Kapelle innerhalb des ostseitigen Krankenpavillons vorsah, was nicht dem Wortlaut des Testamentes entsprach. Weitere Unstimmigkeiten entstanden durch die Grundstücksfrage. Da die Kapelle zur Hälfte auf Krankenhausgelände und zur Hälfte auf Siechenhausgelände stand, einigte man sich darauf, als Gegenleistung zur Abtretung des Grundstückes durch das Siechenhaus, diesem die Mitbenützung zu ermöglichen. Die Konsekration der Kapelle fand am 26.Juni 1921 durch Probst Hermann Atzelhuber statt.